Jetzt wird es knapp

Gester um 17:30 hat sich derNordbert bei mir aus Arvidsjaur gemeldet. Einen kleinen, dafür hübschen Umweg über Mala musste er wegen einer Baustelle fahren. 128km hatte er schon in der Tasche und wollte trotz schlechtem Wetter noch weitere 120 km fahren, ob er es  gestern noch bis Jokkmokk geschafft geschaft hat, erfahrt ihr später von Stefan. Dort soll es dann per Bus nach Murjek gehen. Die Zeit drängt…

Vem rider så sent genom natten och vind? Det är Nordbert på hans sten hårda Brooks …

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Nordbert gibt Stoff

Halli Hallo,

gestern noch in Storuman geht’s für unseren possierlichen Nordbert Richtung Murjek. Hier will er am 15.09 ankommen. Am getrigen Tage inclusive der letzten Nacht hat er immerhin 220 Kilometer gerissen. Jetzt sind’s nurt noch 370 bis zu seinem großen Ziel.

Vem vet målet kan bestämma, vem som bestämmer, finner frid, och den som finner frid, är säker: den som är absolut överlägsen, han kan som tror kan bli bättre.
Konfucius, kinesisk filosof, 551-479 f Kr.

Wer das Ziel kennt, kann entscheiden; wer entscheidet, findet Ruhe; wer Ruhe findet, ist sicher; wer sicher ist, kann überlegen; wer überlegt kann verbessern.

Konfuzius, chinesischer Philosoph, 551 – 479 v.Chr.

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die Todeskurve

11.9.2010 20:35 per SMS
“Ha! Bin zwar erst um 16:00 nach Internet & Kaffee losgekommen, nun aber in Strömsund, lief super! Abendessen gibts bei Frasses Hamburgare, dann ziehe ich mich warm an und rolle noch die 30 km  in die Todeskurve!”

12.9.2010 12:07 per SMS
“Gestern 160km inkl 2h Nachtfahrt – geil: absolute Ruhe, 800 Lumen und 32 km/h Marschtempo. Heute ist Pausentag, zelte bei der Todeskurve. Morgen geht es fix nach norden”

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Kära hälsningar från Östersund!

Kurze Meldung aus Östersund: ist echt schön hier am Storsjön und in der Stadt ist auch viel mehr los, als damals Mitte Januar 2006, als ich sonntagmorgens aus dem Krankenhaus kam. Niemand auf der Strasse, Frühstück bei McDoof und dann unrasiert und ziemlich fertig wirkend Anhalter in Nordschweden spielen – was gibt es schöneres? :D

Sitze hier im Pressbyrån am Bahnhof, das Internetcafé in der Innenstadt ist heute nämlich wegen Krankheit geschlossen – super! Denke, ich komme heute noch bis Strömsund. Morgen früh gucke ich mir dann meine Unfallkurve an und ab dort sind es nur noch 470 km bis nach Jokkmokk an den Polarkreis. Ich glaube, DIE Kante gebe ich mir noch und setze mich dann in den Zug nach Uppsala. Hoffentlich gibt es bei Bianca warmes Wasser :)

Fotos hochladen ist leider nicht, komme nicht an den USB-Anschluss des Rechners ran. Aber meine unzähligen weiblichen Fans können versichert sein: ich sehe wie immer blendend aus.

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09.09.2010: Wolken ziehen auf

Aus der anfänglich mit dem Arbeitstitel ‘Ausflug nach Schweden’ bezeichneten Radtour, hat sich inzwischen ein gefährliches Abenteuer entwickelt. Auch wenn derNorbert die körperlichen Zipperlein wie ein Mann nimmt, zehren die dräuenden Gefahren an den Nerven unseres Helden der skandinavischen Landstraße. Aufziehende Wolken lassen Unwetter und Regen erwarten und das laute Rasseln der mit Spikes besetzen Reifen ihn überholender Autos, zeugen von der Sorge der indigenen Bevölkerung vor überfrierender Nässe. Zugegebenermassen kleine, geflügelte Bären ursurpieren (!) desNorberts abendliche Mahlzeiten…. der Weg gen Norden ist noch weit, und je weiter man den Polen entgegenstrebt, desto größer werden die Bestien! Fahr, Norbert fahr! Der Weg ist das Ziel!

När andan av björnen i nacken känns det är klart för sent.

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08.09.2010 derNorbert strebt unaufhaltsam gen Norden

Heute Abend gab’s erstmal lekker Quinoa mit Köttbullar und Sambal Oelek. Hier zeigt sich der wahre Gourmet! 125 km nördlich von Orsa bei kühlem aber heiterem Wetter und gut versorgt mit Zuversicht und Glauben heilt das ehemals so geschunden Gesäß und passt sich zunehmend der Form des Sattels an. Und auch wenn die Achillessehne der linken Zampe ein wenig gereizt auf die tagtägliche Beanspruchung reagiert, strebt derNorbert unaufhaltsam gen Polarkreis. Wird er es schaffen? Die äußeren Umstände sind ausnehmend gut: excellente Straßen, trockenes Wetter, kaum Gegenwind und beinahe erschreckend freundliche motorisierte Verkehrsteilnehmer. In zwei Tagen will er schon in Östersund sein. Das sind immerhin abitionierte 3XX km. Wenn es so läuft wie in den letzten Tagen wird DerNorbert so gegen 10 oder 11 aufsatteln und bis 19.00 treten… und dann gibt’s nen lekker Sofiero damit er immer schön mit den Vitaminen B, I, E und R versorgt ist, um sich für weitere Abenteuer zu wappnen.

Vem är snabbare: en fullvuxen älg eller Norbi med hans pimped Fixie?

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7.9.2010 per SMS

“Konnte mich erst gegen 12:00 vom schönen See losreisen. Nur 110 km heute, jetzt 30 km vor Vansbro. Linke Achillessehne schmerzt, Arsch tut weh, aber gutes Wetter. Bin in ‘Dalarna’ d.h. die Täler, also sind die Berge nicht weit ;-) Hübsch einsam hier. Grüße!”

@Norbert: Du solltest bei nächster Gelegenheit für deine weiblichen Fans auch mal ein paar Bilder von Dir posten. Ich wurde schon nach welchen gefragt. Grüße Uwe

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6.9.2010 21:25 per SMS

“Gut 170km heute, 7h im Sattel. Bin 15km vor Storfors an einem traumhaft schönen See, den ich via GPS entdeckt habe. Schön allein und ruhig. Wetter bestens. Gleich gibt’s Essen und dann wird der Hintern verarztet. Zelt steht so, dass morgen gleich die Sonne reinscheinen kann ;-) morgen will ich bestimmt nicht hier weg… Kultur kommt auch nicht zu kurz: Picassoskulptur in Kristinehamn bewundert. Grüße”

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Harte Nummer…

…vielleicht zu hart:

Der Sattel macht Norbet immer noch Probleme. Der Wolf wird jetzt schon mit Blasenpflaster behandelt. Das kann noch lustig werden…
Und außerdem hat sich Norbert trotz des gestrigen Ruhetags für heute ‘nur’ 150 km vorgenommen. Das Ganze soll ja auch noch Spass machen.

 

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Det gör ont!

Ich hätte den neuen Ledersattel von Brooks ja gerne schon VOR der Tour ein wenig eingeritten, nun tut mir der Hintern weh. Fotos erspare ich euch :)

Aber da muß ich nun wohl durch. Gestern habe ich ein wenig Druck gemacht, um noch abends in Varnhem anzukommen. So konnte ich mich ein wenig erholen, Fotos der ersten Tage publizieren, noch etwas zu meinem Rad bloggen und ein wenig an der Ausrüstung feilen. Morgen kann es früh wieder losgehen, denn ich muß kein Zelt abbauen. Wahrscheinlich werde ich unter der 200 km-Marke bleiben. Es wird zwar schon um 0600 morgens hell, aber angenehm warm erst ab 0800 und da ich ja Urlaub mache…

Bei der Nachtfahrt gestern hatte ich sehr gute Erfahrungen mit der ‘E3 Triple’ von Supernova und der Displaybeleuchtung des Garmin ‘GPSmap 62st’ machen können. Um beim Aufbauen meines Nachtlagers nicht auszukühlen, möchte ich aber spätestens zur Dämmerung campieren.

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