Was vom Rade übrig blieb

Holger hatte es Mitte Oktober satt, zu Fuß ins Büro zu gehen und so mußte ich mich vom geliehenen Peacemaker trennen. Alles was mir bleibt, ist auf diesem Foto zu sehen inkl. der Aussicht auf eine Zukunft voller Ölflecken von der Kette an Händen und Kleidung.

Überbleibsel der Tour

Der Riemenantrieb bietet einige Vorteile (geringer Verschleiß, keine Schmierung notwendig also auch keine unliebsamen Tattoos, geringeres Gewicht, geräuscharm, …) hat aber noch seine Schwachstellen (empfindlicher gegen unsachgemäße Behandlung, Einschränkung bezüglich Rahmenwahl und Übersetzungsverhältnis, derzeit noch nicht in jedem Radladen erhältlich, …). Das Ding hat auf alle Fälle Potential und seine Entwicklung lohnt sich zu beobachten. Das Sportsegment wird er wohl vorerst nicht revolutionieren, Alltags-, Stadt- und zur-Arbeit-Radlern bietet er aber eine schöne Kombination von Verläßlichkeit, Sauberkeit und Komfort.

Auf gut 2000 km Tour und 500 km Nachspiel in Uppsala, Stockholm, Oslo und Karlsruhe hatte ich keinen einzigen Platten, der Riemen hat gehalten und sich max. 1 mm gelängt (Markierungen am Ausfallende), der Ersatzriemen wurde nicht benötigt, die Durano-Reifen hatten keinen nennenswerten Abrieb, nach 2 Wochen waren von ehemals 8,5 bar noch gut 7 bar vorhanden, der Sattel paßt nun wunderbar (es ist etwas mehr Setback nötig bzw. eine weniger gestreckte Haltung).

Alles in allem eine schöne Erfahrung, von der ich über den Winter detaillierter berichte.

2010er Peacekamer mit Riemenantrieb auf dem Inlandsväg (E45) in Nordschweden

verwendeter Gates Carbon-Drive mit 55/21er-Gang, starr

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